Seit mehreren Jahren müssen Bürger und Bürgerinnen in Groß Süstedt und Gerdau (vor allem im oberen Teil des Ortes) mit Gestank aus der Biogasanlage leben. Seit geraumer Zeit tritt eine neue intensive Geruchsnote auf, vermutlich durch Gülle.
Man fragt sich, wie konnte der Landkreis eine solche Anlage, die noch erweitert wurde, so nahe an Wohngebieten und der Gerdau genehmigen.
Aber muss nicht für solche Bauprojekte auch das gemeindliche Einvernehmen des Rates der Gemeinde Gerdau vorliegen? Ja, muss es! Das hat es offensichtlich auch.
Kam dieses Einvernehmen vom gesamten Rat oder vom Bürgermeister allein? Dieser kann ja z.B. auch einem Bau bis 1.000m² alleinige Zustimmung erteilen.
Gab es das Einvernehmen auch für den Bau der Gülle- und Gärbehälter in Groß Süstedt?
Werden Bürger informiert? FEHLANZEIGE!
Keiner erfährt etwas von solchen Vorgängen, nichts wird öffentlich gemacht.
Hier wurde nicht zum Wohle der Bevölkerung entschieden, deren Lebensqualität massive Einschränkungen erfährt.
Die vergangenen Bürgermeister tangierte es nicht, wohnen sie doch weit genug entfernt von dieser Anlage, der aktuelle im weniger belasteten Teil des Ortes.
Bürgernahe Ratsarbeit sieht anders aus. Und diese dürfen wir wohl auch die nächsten Jahre nicht erwarten, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse im Rat nicht endlich einmal ändern.
B. Albert
(im Namen vieler verärgerter Bürger und Bürgerinnen)

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