Schreck in Hösseringen: zwei Heidschnucken wurden vom 7. auf den 8. April auf der Wiese eines Teichgeländes in unmittelbarer Nähe zum Hardausee und Campingplatz gerissen, drei Lämmer sind spurlos verschwunden.
Ein Heidschnuckenbock überlebte verletzt.
Auf der Wiese verstreute Blut und Fellreste zeugen von einem Kampf, bei dem die Schnucken keine Chance hatten. Erste Vermutungen, wonach die Übeltäter Wölfe waren, werden durch die Spurenlage bestärkt: Bisswunden am Hals (typisch für einen Wolfsangriff) mit starken Einblutungen, Trittspuren auf einem anliegenden Acker, die fast schnurgerade bis zum Aussichtsturm zu verfolgen waren.
Nach Größe und Anzahl der Spuren könnten es zwei jüngere und ein ausgewachsener Wolf gewesen sein, die am Aussichtsturm möglicherweise auf einen vierten trafen.
Gekommen müssen sie auf einem anderen Weg zum „Tatort“ sein, denn Spuren in diese Richtung fanden sich auf dem Acker nicht.
Restlos klären wird den Riss die DNA-Analyse, für die der Wolfsbeauftragte Proben nahm.
Beiträge zum Thema Wolf:
http://www.suderburg-online.de/weidetierhalter-vs-wolf/
http://www.suderburg-online.de/isegrim/
http://www.suderburg-online.de/im-fall-des-falles-umgang-mit-verletzten-woelfen/
http://www.suderburg-online.de/landkreis-stellt-flyer-zum-thema-wolf-bereit/
http://www.suderburg-online.de/otte-wolfsmanagement-muss-geplant-sein/


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