Schlichtweg als lahme Ente kann man die Resolution der Samtgemeinde Suderburg zur Y-Trasse bezeichnen. Sie wurde am Donnerstag (10. Juli 2014) im Haus am Landtagsplatz verabschiedet. Widerstand sieht anders aus!
Und warum ist sie bisher nicht veröffentlicht?
Die gleiche Resolution soll nun auch am Montag vom Gemeinderat in Suderburg verabschiedet werden, später dann von den Räten Gerdau und Eimke.
Angekündigt ist sie im RiS mit folgender Vorlage:
[toggle state=“open“ title=“Vorlage für den TOP 15″]
Y-Trasse der Deutschen Bahn AG;
hier: Verfassung einer Resolution zu den Trassenvarianten
Sachverhalt:
Der Landkreis Uelzen sowie den betroffenen Gemeinden/Samtgemeinden wurden durch die Deutsche Bahn AG am 03.06.2014 im Rahmen einer nicht öffentlichen Veranstaltung in der Stadthalle Uelzen über die Untersuchung verschiedener Varianten zum Ausbau / Neubau von Bahnverbindungen im Raum Bremen/Hamburg – Hannover informiert. Zwei der untersuchten Strecken berühren den Raum unserer Gemeinde Suderburg. Es handelt sich hierbei um die Variante „Ausbau der Bestandsstrecke“ und um den Neubau von Alternativstrecken Ashausen – Suderburg bzw. Ashausen – Unterlüß.
Für die Streckenverläufe ist eine Raumbedeutsamkeit und damit Betroffenheit der Gemeinde Suderburg gegeben.
Die Verwaltung sowie Selbstverwaltung hat anlässlich der Veranstaltung feststellen müssen, dass die verschiedenen Variantenuntersuchungen bereits eine weit gehende Tiefe und Differenziertheit erreicht haben. Eine irgendwie geartete Beteiligung der Samtgemeinde/Mitgliedsgemeinden hat dazu allerdings
– mit Ausnahme der Ergebnispräsentation – nicht stattgefunden.
Die Präsentation am 03.06.2014 sowie die Tiefe der Variantenuntersuchungen hat deutlich werden lassen, dass insbesondere die Variante „Ashausen – Suderburg“ die Vorzugsvariante der Deutschen Bahn AG darstellen wird. Deutlich geworden ist aber auch, dass der Grad der Betroffenheit der Samtgemeinde/Mitgliedsgemeinden gerade bei dieser Variante am stärksten zum Ausdruck kommt. Zum Ausdruck kommt diese Betroffenheit insbesondere durch die Tatsache, dass der geplante Streckenverlauf einzigartige ökologische Gegebenheiten, wie z.B. das Ökosystem Gerdautal im FFH-Gebiet Natura 2000, tangieren würde.
Auf der anderen Seite betrachten wir die Machbarkeit des Ausbaus der Bestandsstrecken „Hannover – Hamburg“ und „Stendal – Bremen“ durch die vorliegende Studie als nachgewiesen. Die höheren Ausbaukosten bei dieser Variante müssen allein schon aus ökologischen Gründen hinter dem Schutz
vorhandener Naturräume zurücktreten.
Um den genannten Fakten in zunächst angemessener Weise Rechnung zu tragen beschließt die Gemeinde Suderburg eine Resolution für den Ausbau der Bestandsstrecken. Der Wortlaut der Resolution wird in den nächsten Tagen erarbeitet und mit den politischen Vertretern/innen der Gemeinde Suderburg
abgestimmt.
Beschlussvorschlag der Verwaltung:
Der Verwaltungsausschuss schlägt dem Rat der Gemeinde Suderburg vor, die „Resolution
[/toggle]
Termin und Ort der öffentlichen Ratssitzung:
Montag, 19.00 Uhr im Hösseringer Hof, Heerstraße 14
Hingehen!

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